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Ist eine frei gewordene Stelle eines/r Schulleiters/in oder die
des/r Stellvertreters/in mit der Wahrnehmung der Funktion eines/r
Abteilungsleiters/in verbunden, wird die Stelle des/der Schulleiters/in
oder die des/der Stellvertreters/in zusammen mit der des/der Abteilungsleiters/in
ausgeschrieben. Mit dem Hinweis, daß der/die Schulleiter/in
bzw. der/die Stellvertreter/in die Aufgaben eines/r Abteilungsleiters/in
wahrnimmt.
(aus einem Rundschreiben des Bremer Bildungssenators)

Die Erforschung der Krankheiten hat so große
Fortschritte gemacht, das es immer schwerer wird, einen Menschen
zu finden, der völlig gesund ist.
(Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963)

Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)

Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten
Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)

Flittchen: Junge Dame, die, - nachdem sie sich
mit mir getroffen hat, einen anderen den Vorzug gibt.
(Alfredo La Mont)

Frauen mit Vergangenheit interessieren die Männer,
weil die Männer hoffen, daß sich die Vergangenheit wiederholt.
(Mae West, am. Schausp., 1892-1980)

So schlecht ein Mann auch über die Frauen
denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand
nicht noch schlechter dächte als er.
(Chamfort, franz. Schriftst. u. Phil., 1741-1794, Selbstmord)
Keine Frau trägt gerne ein Kleid, das eine
andere abgelegt hat. Mit Männern ist sie nicht so wählerisch.
(Michele Morgan, *1920, fr. Schriftstellerin)

Früher lehrten uns die Griechen die Philosophie, heute leeren
sie uns die Mülleimer.
(Verfasser unbekannt)

Schade, daß man einen Wein nicht streicheln
kann.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Unsere Jugend ist herunter-gekommen und zuchtlos.
Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende
der Welt ist nahe.
(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)

Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen
zu-sammen-sitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man
jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären
zwei Stunden. Das ist Relativität.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was
wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles
bekommen, was wir verdienen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927)

Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil
er vom Affen enttäuscht war.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Man könnte viele Beispiele für unsinnige
Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer
Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht
hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)

Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm
verleiht, wenn die Sonne scheint und der ihn sofort zurückhaben
will, wenn es zu regnen beginnt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
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Lebenslauf
Alternativer
Lebenslauf
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| Die Geschichte meines Lebens
Es schüttete wie die Hölle und am 04.03.67 kämpfte
ich mir den Weg durch unwegsames Gelände frei und verliess
das neunmonatige traumatische Gefängnis.
Schon bald erkundigte ich das umliegende Gebiet und erfuhr,
dass die Stadt in der mich befand, Göttingen hiess.
Da ich keine andere Wahl hatte, blieb ich einige Zeit dort
und besuchte die Grundschule, wo ich andere traf, die meist
fleissiger lernten als ich - aber unübertroffen waren
meine herrlichen Bilder im Religionsunterricht, keiner malte
solch plastische Kreuzigungen wie ich.
Nach vier Jahren musste ich gehen, und ich weiss nicht, ob
es wegen der Schande war, die ich meiner Heimatstadt bescherte,
doch meine Eltern sagten: "Wir gehen in die USA."
"Ok", sagte ich, "ich komm mit."
Meine Schwester, die inzwischen geboren wurde haben wir auch
mitgenommen. Und da waren wir nun in Princeton, New Jersey.
Ein fremdes Land, alle quatschten in einem Kauderwelsch von
dem ich nix verstand.
Also lernte ich das Kauderwelsch und bald verstand ich die
anderen auch, was sich allgemein als sehr vorteilhaft erwies.
Schnell konnte ich mich auch dafür begeistern, mit einem
Stock auf kleine Bälle einzudreschen und um den Platz
zu laufen, ebenso wie hinter einem eiförmigen Ball herzurennen
und dabei andere Leute über den Haufen zu prügeln.
Und nach 2 1/2 Jahren kamen dann meine Eltern - ich hab eigentlich
nix Schlimmes gemacht - und sagten: "Wir gehen zurück".
"Hmmm...," grummelte ich, "Ja, ich komm ja
mit.
Stuttgart hiess der Ort, wo wir Asyl fanden.
Meine Schwester haben wir natürlich auch wieder mitgenommen.
"Junge", sagten meine Eltern, "du gehst jetzt
auf's Gymnasium."
Klasse, dachte ich, Gymnasium, kommt vom englischen Gym und
heisst Turnhalle, ne Sportschule also...
Irgendwie merkte ich gleich am ersten Tag, dass meine Eltern
mich reingelegt hatten, eine Sportschule war das nicht!
Naja, ok, dachte ich, guckste Dir das mal an.
War auch gar nicht so schlecht, den Englischunterricht musste
ich nicht besuchen (schliesslich war ich so klasse, so gut,
da hatte ich das nicht nötig) nur zu den Klassenarbeiten
erscheinen - Schaulaufen also.
Aber irgendwie hatte ich da was missverstanden, ich dachte
diese Unterrichtsbefreiung würde auch andere Fächer
miteinbeziehen, was sich aber im Nachhinein als Irrtum rausstellte,
wie mein Klassenlehrer meinen Eltern erklärte.
Aus Kulanzgründen entschloss ich mich die 7. Klasse zu
wiederholen und dem Wunsch des Lehrers zu entsprechen, doch
die schöne deutsche Sprache und Grammatik richtig zu
erlernen.
Aber irgendwie muss ich schon wieder was falsch gemacht haben,
weil meine Eltern plötzlich sagten: "Junge, hier
bei uns direkt vor Tür ist auch ein Gymnasium, da gehste
jetzt hin."
Naja, da bin ich halt in die Schule in Echterdingen-Leinfelden
(da wo sie die Micky Maus Hefte drucken) gegangen und hab
das Beste draus gemacht.
Komischerweise waren meine Lehrer und meine Eltern anderer
Meinung, aber so sind sie, die Erwachsenen, drücken sich
nie klar aus - wie soll man da wissen was die wollen?
Meine Schwester ging inzwischen auch zur Schule - allerdings
waren ihre Kreuzigungsbilder im Religionsunterricht bei weitem
nicht von der Klasse wie die meinigen.
Kaum 2 Jahre dort, kamen meine Eltern zu mir...
"Ja, ist ok", sagte ich und schnappte meinen Koffer
und folgte ihnen nach Dorsten, in Nordrhein Westfalen. Kerl,
war das ein kleines Kaff!
Und um den Umstand noch zu toppen, zogen wir in ein Haus auf
dem Lande - ICH, der Grosstadtcowboy auf dem Dorf, was nur,
was hatte ich nur getan, dass ich eine solche Strafe verdiente??
Ich war 16, wollte Weiber aufreissen und ein Leben in ausschweifendem
Luxus führen...
Und die Weiber hier trugen Gummistiefel und fuhren Trecker...
Schon bald traf ich einen Leidensgenossen, den Dare Devil
Luise...
Nun ja, wir machten das Beste aus der Situation, kürten
das Mädchen mit den geilsten Gummistiefeln und widmeten
uns ausführlich den Studien der weiblichen Anatomie in
Verbindung mit und ohne Alkohol.
Ach ja, zur Schule musste ich ja auch wieder, aber das war
dann nicht so dolle.
"Junge", sagten meine Eltern, "lern einen Beruf!"
Begeistert habe ich dann eine Lehre als Chemiefacharbeiter
gemacht, und weil das soviel Spass machte, habe ich gleich
noch eine halbe Lehre als Schlosser (wie zur Hölle bin
ich nur dahin gekommen, wo ich doch schon Gefahr laufe, mir
beim Schuhe zuschnüren die Finger zu brechen???).
Bauzeichner hatte ich noch nicht versucht und schwupps, versuchte
ich es mit äh... wenig Erfolg.
Zwischendurch kam der Staat und wollte mich zum Soldatenspielen
einladen, aber ich hab denen gesagt, jetzt nicht, ich muss
was Vernünftiges lernen.
Das mit den Lehren war doch nix für mich, also fing ich
erst mal an zu jobben, bevor ich mir klar werden konnte, was
ich denn überhaupt machen wolle.
Da habe ich dann auch so glorreiche Dinge getan wie die Sonne
beim Kindertheater für Papageno hochzuziehen, als der
seine Braut zugetextet hat.
Hinterher haben die Schauspieler immer ordentlich gesoffen
und für einen Moment dachte ich, Schauspieler wär
doch was...
Das mit dem Saufen gefiel mir ja, aber nicht, dass man dabei
in schwulen Strumpfhosen herumhockte.
Jedenfalls habe ich noch lauter eigenartige Dinge gemacht,
bevor ich in Dorsten bei IKEA angeklopft habe. Komm rein,
haben die gesagt, fahr hier ein bisschen mit den Gabelstaplern
rum und mach nix kaputt.
Nach einer Weile hab ich mich da ein bisschen gelangweilt,
aber dann haben die gesagt, ab heute erzählst Du den
anderen, was die zu tun haben und machst den Papierkram, wenn
Dein Chef nicht da ist.
Und dann war da noch die Tante im Betriebsrat, die immer mit
Kaffee gelockt hat und gesagt hat, lass Dich doch wählen...
Hab ich dann auch und dann ist die Tante abgehauen und ich
wurde zum Vorsitzenden gewählt. Wir haben dann viel Kaffee
getrunken, am PC gespielt und sind rumgereist in Deutschland,
um wichtige Termine wahrzunehmen.
Dann kamen die Bosse aus Schweden und haben den Laden zugemacht.
Ich durfte dann mit den anderen in ein anderes IKEA, aber
da war es dann nicht so toll.
Dann wurde ich noch ein bisschen kränklich und musste
ein paar Mal ins Krankenhaus, wo die Ärzte dann ausgiebig
an mir übten...
Ich hatte grosses Glück danach, ich fand eine Stelle
beim grössten deutschen Arbeitgeber, die Firma mit den
5 Millionen Mitarbeitern und dem grossen roten A an der Tür.
Allerdings zahlten die schlecht und geschwindelt hatten die
auch, die hatten gar nichts zu tun für einen.
Inzwischen war ich schon mächtig alt, aber ich entschloss
ich mich wieder die Schulbank zu drücken und mache derzeit
eine Umschulung zum Mediengestalter.
Da lernen wir viele wundersame Dinge und wenn wir ausgelernt
haben, malochen wir wie doof und werden steinreich...
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