Auf die inneren Werte kommt es an – interne Verlinkung

Backlinks, Backlinks, besorge Dir Backlinks, heißt es immer. Stimmt, aber dabei sollte man nicht den Wert einer sinnvollen internen Verlinkung unterschätzen. Eine wertige, interne Linkstruktur führt zu wesentlich besserem Ranking in den Suchmaschinen.

Worauf man achten muss

Eine kontextuelle Linkstruktur erhöht sowohl die Usability, als auch den SEO Wert. Eine wilde, nicht durchdachte interne Verlinkung ist nicht nur für das Ranking sinnlos, sondern vergrault zusätzlich den User.

Hochfrequentierte Seiten nutzt man, um deren Gewichtung an Unterseiten mit konsensuellen Themen weiterzugeben. Stehen verlinkte Unterseiten in keinerlei Kontext zur Ausgangsseite, verärgert man User und er gewünschte Effekt bleibt aus.

Dazu passt Googles Aussage, dass nicht jeder Link gleichwertig ist. Links mit einer hohen Klickwahrscheinlichkeit haben eine stärkere Gewichtung und können diese an andere Seiten weitergegeben. Man spricht hierbei von Linkjuice.

Wie setzt sich die Gewichtung von Links zusammen?

Es gilt darauf zu achten, ob die verlinkte Seite über eine höhere oder niedrigere Besucherzahl verfügt. Der gesetzte Link muss mit einen passenden Linktext versehen werden. Zudem sollte der Link optisch (unterstrichen, farblich hervorgehoben) als solcher erkennbar sein. Auch die Anzahl auf der Seite befindlichen Links können entscheiden sein. Zu viele Links auf einer Seite überfordern den User und konkurrieren miteinander. Die Position der Links kann ebenfalls entscheidend sein. Macht es Sinn den Link im Content, in der Sidebar oder im Footer zu platzieren?

Fehler vermeiden

Bevor man mit der internen Verlinkung loslegt, unbedingt die Struktur der Seite analysieren. Eine existierende Sitemap hilft zu erkennen, in welcher Abhängigkeit die einzelnen Navigationspunkte zueinander stehen. Keine Links setzen, die für den User keinen Nutzen erfüllen. Unbedingt darauf achten, dass die verlinkten Inhalte dem User einen Mehrwert bescheren und zusätzlich die Usabilty erhöhen.

Hilfreiche Analysetools

Um eine vernünftige Analyse der Webseite vornehmen zu können, benötigt man Tools die einem die Arbeit erleichtern und die Inhalte übersichtlich aufbereiten. Zu diesem Zweck sind unzählige Tools erhältlich. Ich beschränke mich hier auf zwei Beispeile.

Xenu’s Link Sleuth ist ein kostenloses Tool, dass die internen Links prüft und anzeigt. Parameter wie Ziel-URL, Linktext, eingehende und ausgehende Links pro Seite werden übersichtlich in einer Tabelle angezeigt.

Mit Google Webmastertools erhält man eine Übersicht zu den intakten und defekten Links, sowie eine Liste mit der Anzahl interner Links pro Seite. Anhand dieser Liste ist ersichtlich, welche Seiten oft und welche weniger oft per Link verbunden sind. Dies hilft zu entscheiden, ob weitere Verlinkung von Nöten ist.

Verlinkungsstrategien

Thematische Empfehlungen über Links zu setzen, ist ein gutes Mittel bereits bestehende Informationen durch passende Seiten aufzuwerten.

Sinnvoll verweisende Links innerhalb des Textes erhöhen die Usability und führen den User zu ergänzenden oder ähnlichen Inhalten. Wenn möglich, sollten stets wichtige Keywords als Linktext genutzt werden.

Die Crossverlinkung – die Verlinkung zwischen zwei Seiten, die auf der gleichen Seitenebene sind, z.B. von Produkt zu Produkt oder Kategorie zu Kategorie – ist ein probates Mittel der internen Verlinkung. Ebenso gilt es den Einsatz von Deeplinks – Links, die von einer flachen Ebene wie etwa der Startseite auf tiefere Seiten wie Hersteller, Produkte oder Kategorien führen – zu fördern.

Fazit

Eine sorgfältige Planung und Analyse der internen Verlinkung erfordert Zeit und Kreativität, letztendlich trägt diese definitiv zur positiven Veränderung des Rankings bei.

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Uwe Schug

Mediengestalter bei Pixelprimus
Von Beruf Mediengestalter, blogge ich über die Themen Content Management, Suchmaschinenoptimierung und Social Media
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